Seelsorgeeinheit St. Märgen - St. PeterDas Klosterdorf St. Märgenwww.klosterdoerfer.deDas Klosterdorf St. PeterErzdiözese Freiburg

Die Verehrung des Hl. Judas Thaddaeus, der dem Zwölferkreis zugerechnet wird, hat durch den Hl. Bernhard von Clairvaux eine Renaissance erlebt. Er trug eine Reliquie des Heiligen auf der Brust, als er auf seiner Reise durch den Breisgau 1146 den Kreuzzug predigte. Begleitet wurde er vom Konstanzer Bischof Hermann von Arbon, einem Augustinerchorherren des Klosters Kreuzlingen.

Andreas Dilger, der 1713 Propst des Klosters Allerheiligen und später wieder Abt des Klosters St. Märgen wurde, war zuvor ebenfalls Konventuale des Klosters Kreuzlingen. Er trifft in St. Märgen bereits auf eine kleine Kapelle auf dem Ohmen, die den Hl. Engeln und dem Hl. Judas Thaddaeus gewidmet ist. An ihrer Stelle lässt er 1735 die heutige errichten und fördert das Wallfahrtswesen zu diesem Gnadenort, der mit seinem Patronat einzigartig im ganzen deutschen Südwesten und Pilger aus dem Elsass, der Schweiz und dem Oberrheinraum anzieht.
In den Grundstein fügt Dilger eine Reliquie des Heiligen ein; der hl. Papst Johannes XXIII. überlässt zur Altarweihe 1968 nochmals eine Reliquie, die im Reliquiengrab des Altars eingebettet wird.

Die vielen Votivtafeln in der Kapelle zeugen nicht nur von der regen Wallfahrtstätigkeit, sondern auch davon, wie viele schon in schwierigen Situationen auf die Fürsprache des Hl. Judas Thaddaeus Trost und Hilfe erfahren haben.

Wallfahrtszeit
Vom 25. April bis 28. Oktober; die Kapelle ist das ganze Jahr zugänglich.

Wallfahrtstage
25.04.    Fest des Hl. Markus    Eröffnung der Wallfahrtszeit

Letzter Sonntag im Oktober    Judas-Thaddaeus-Fest

In der Wallfahrtszeit jeden Freitag Wallfahrtsmesse um 10.00 Uhr

Bistum Aktuell

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