Die verbliebenen Corona-Beschränkungen für Gottesdienste werden weitestgehend aufgehoben

Das Erzbistum Freiburg hebt zum 17. Mai die verbliebenen Corona-Beschränkungen für Gottesdienste weitestgehend auf.
„An die Stelle verpflichtender Vorgaben treten Empfehlungen, die in der Praxis einen flexiblen Umgang ermöglichen – für die einzelnen Gläubigen wie auch für die Kirchengemeinden, deren generelle Sorgfaltspflichten als Veranstalter natürlich bestehen bleiben. Wer dies möchte, kann Gottesdienste nun wieder durchgängig ohne Maske mitfeiern. Auch die Einhaltung von Abständen wird wieder ganz dem Ermessen der Teilnehmenden und deren freiwilliger wechselseitiger Rücksichtnahme überlassen.“
Hier die Empfehlungen des Liturgiereferats zur Feier der Liturgie.

Aus diesem Grunde werden wir bei uns die Gottesdienste ab dem 17. Mai ohne Maskenpflicht feiern.
Selbstverständlich kann jede und jeder freiwillig eine Maske tragen.

Das ermöglich insgesamt auch wieder die Gottesdienste in den Kapellen auf dem Thurner, in der Glashütte, auf dem Ohmen und im Sägendobel. Hier werden wir nach Pfingsten wieder mit den Gottesdiensten beginnen.  

Mai – Monat der Kapellen

Im Marienmonat Mai bekommen viele Kapellen eine besondere Anziehungskraft. In St. Märgen gibt es seit Ende der 80ziger Jahre die Tradition der Hofmaiandachten. Corona hat auch hier manches ruhen lassen. Drei besondere Kapellenangebote gibt es in diesem Mai in St. Märgen:

Sonntag, 15. Mai:10.00 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Hofkapellen
Sonntag, 15. Mai: 14.30 Uhr Hofmaiandacht mit anschließedem Kaffee und Kuchen auf dem Steinbachhof im Steinbachtal.
Sonntag, 22. Mai: 10.00 Uhr Kapellenwanderung

Sonntag: 15. Mai: „Tag der offenen Hof-Kapellen“
Vom Wort-Gottes-Dienst-Team St. Märgen wurde angeregt, einen „Tag der offenen Hof-Kapellen“ am Sonntag, 15. Mai, zu veranstalten. Neun Hofkapellenbesitzer werden an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kapelle an diesem Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr offenhalten. In den Hofkapellen wird dann ein Gebets- und Infoblätter ausliegen. Die Idee dahinter ist: Man sucht sich einen kleinen Wanderweg aus, auf dem man mehrere Kapellen miteinander erwandert und besucht. (siehe auch den BZ-Artikel vom 5. Mai)
Folgende Höfe mit ihren Kapellen laden dazu ein (die Auflistung der Hof-kapellen erfolgt hier alphabetisch):

  • Birkweghof, Oberibental 11
  • Christenhermannshof, Auf den Spirzen 4
  • Fallerhof, In den Spirzen 12
  • Fam. Faller im Schaltkarrendorf, Steinbachtal 14
  • Kapfenhof, Oberibental 10 (die Kapfenkapelle befindet sich oben auf der Höhe, Kapfenberg 12)
  • Pfändlerhannisenhof, Schweighöfe 16
  • Rufenhof, Schweigbrunnen 10 (gehört kirchlich nach St. Märgen, politisch nach Buchenbach)
  • Steinbachhof, Steinbachtal 10 (siehe auch unten)
  • Tännlehof, Auf den Spirzen 2

Sonntag: 15. Mai, 14.30 Uhr: „Hofmaiandacht mit Kaffee und Kuchen“
Der Steinbachhof im Steinbachtalt  lädt an diesem „Tag der offenen Hof-Kapellen“ um 14.30 Uhr zur Maiandacht an der dortigen Hofkapelle mit Diakon Hans-Peter Schmider ein. Anschließend gibt es auf dem Steinbachhof Kaffee und Kuchen.

Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr: „Kapellenwanderung vom Thurner nach St. Märgen“
Ein Gemeinschaftsprojekt des Schwarzwaldvereins St. Märgen und des Gemeindeteams St. Märgen.
Treffpunkt:  10.00 Uhr Bushaltestelle Post St. Märgen (für alle die mit dem Bus fahren wollen)
Auftakt an der Thurnerkapelle mit einem Impuls zum Start der Kapellenwanderung
Abschluss: 14.30 Uhr Maiandacht in der Pfarrkirche St. Märgen mit Diakon Dr. Andreas Mähler
Strecke: ca. 7 km Dauer: ca. 3-4 Stunden mit Haltepunkten an den Kapellen Neuhäusle und Klausenkapelle.
Anmeldung bitte über: wallfahrt@klosterdoerfer.de bis Freitag 20.05.2022 oder telefonisch bei Maria Löffler-Hog: Tel. 07669-1241 (AB)

 

Zum Artikel „Hofkapellen – Orte familiären Glaubens“ von Pfr. Klemens Armbruster im Klosterschlüssel Ausgabe Nr. 5/2022,

 

 

 

 

 

Konzerte in St. Peter im Rahmen der Konzertreihe „Mit Bach durch die Regio“

Fürstensaal im Geistlichen Zentrum – Christi Himmelfahrt 26.05. um 17 Uhr –  Alfonso Gómez spielt J. S. Bachs Wohltemperiertes Clavier, Teil I, BWV 846-869 

Barockkirche St. Peter – Pfingstsonntag 05.06. um 17 Uhr –Karin Karle, Hae-Kyung Jung, Johannes Götz spielen drei Konzerte für Orgel & Orchester von Händel, Rheinberger und Poulenc.  

Seit über zwanzig Jahren findet – immer im Mai an allen Sonn- und Feiertagen jeweils um 17 Uhr – die Konzertreihe „Mit Bach durch die Regio“ statt. Jedes Jahr wird an herausragende Orgeln der Region ein auf das jeweilige Instrument abgestimmtes Programm mit Musik von Johann-Sebastian Bach und einem weiteren Komponisten vorgestellt. Zwei Konzerte dieser Reihe finden in St. Peter statt.

Am Christi-Himmelfahrtstag Donnerstag, den 26.Mai um 17 Uhr kann man im wunderschönen Fürstensaal des Geistlichen Zentrums einen Klassiker Bachs, nämlich das Wohltemperierte Klavier Teil I, erleben, das sich auch heute noch ungebrochener Beliebtheit erfreut. Der Begriff „wohltemperiert“ bezieht sich möglicherweise auf die 1681 von Andreas Werckmeister erfundene, von ihm so genannte „wohltemperierte“ Stimmung. Dabei wurde die mitteltönige Wolfsquinte auf Kosten der reinen Terzen entschärft, um das Spielen in allen Tonarten zu ermöglichen. Bach machte daraus ein Projekt: in allen 24 Tonarten des dur-moll-tonalen Systems komponierte er jeweils Präludium und Fuge – wie alle seine Werke zur Ehre Gottes und zur Freude des Menschen. Der Freiburger Klavierprofessor und renommierte Pianist Alfonso Gómez wird auf dem Steinway-Konzertflügel seine Interpretation dieses Klassikers präsentieren.

Das Abschlusskonzert am Pfingstsonntag, den 5. Juni um 17 Uhr in der Barockkirche St. Peter, setzt zweifellos einen glanzvollen Höhepunkt. Die drei für die Konzertreihe verantwortlichen Bezirkskantor*innen Karin Karle,  Hae-Kyung Jung und Johannes Götz (mit Orchesterbegleitung durch Mitglieder des Akademischen Orchesters Freiburg) spielen und dirigieren höchstselbst in wechselnder Kombination drei ausdrucksstarke Konzerte für Orgel & Orchester. Nur wenige Komponisten in Barock und Klassik haben sich mit Konzerten für Orgel und Orchester hervorgetan – erst nachdem im späten 19. Jahrhundert in vielen Konzertsälen Orgeln eingebaut waren, wurde das Genre berücksichtigt. Händel weist in seinem Konzert für Orgel und Orchester Nr. 13 „Kuckuck und Nachtigall“ der Orgel stets eine klar erkennbare Solofunktion im Wechsel mit dem Kammerensemble zu. Rheinberger hingegen integriert im Orgelkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 177 den mittlerweile erweiterten und dynamisch flexiblen Registerfundus in den Apparat des sinfonischen Orchesters; die beiden Klangkörper verschmelzen miteinander.  Das Konzert in g-Moll von Francis Poulenc ist in seiner Gattung ein Unikum – schon der als Solo verlangten Pauke(n) wegen. Es entstand 1936-38 auf Wunsch der Musik-Mäzenin Prinzessin Edmond de Poligna. Francis Poulenc war Mitglied der legendären „Groupe de Six“, deren Mitglieder auf der Suche nach einer anti-romantischen Klangsprache waren und daher Anleihen keineswegs  scheuten – samt der für damalige Verhältnisse schrägen Töne. Das durchkomponierte, in sieben Abschnitte gegliederte Werk im gemäßigt modernen Stil eines großzügig gehandhabten g-Moll knüpft im Sinn des Neobarock an Traditionen des 18. Jahrhunderts an. Im Gegensatz zu diesen verlangt Poulenc jedoch eine große Orgel, die er bald als Gegenpart, bald als Teil des Orchesters behandelt.

2022_Plakat_BDDR_presse Alle Termine der Konzertreihe: 01.05. St. Trudpert Münstertal, Stephan Rahn Bach Goldberg-Variationen – 08.05. St. Johann Freiburg, Gerhard Gnann Bach/Guilan – 15.05. Christuskirche Freiburg, Matthias Flierl  Bach/Kaminski – 22.05. St. Martin Freiburg, Vincent Dubois Bach/Franck– 26.05. Fürstensaal, Geistliches Zentrum St. Peter, Alfonso Gómez Bach WTK Teil I – 29.05. Friedenskirche Freiburg, Hee-Jung Min Bach/Mendelssohn-Bartholdy – 05.06. Barockkirche St. Peter, Jung, Karle, Götz 3 Konzerte für Orgel & Orchester -Karten an den Abendkassen, beim Ev. Bezirkskantorat 0761 70789301 sowie www.reservix.de