Das Erinnern an die Verstorbenen hat bei uns auf dem Hochschwarzwald eine lebendige Tradition. Viele Gedenken ihrer Verstorbenen in Hl. Messen. Außerdem ist es guter Brauch, dass möglichst viele Familienmitglieder solche Messen mitfeiern. Das bringt bei den Sonntagsgottesdiensten in St. Märgen zur Zeit Probleme mit sich.

Coronabedingt kann nur eine bestimmte Anzahl von Gläubigen bei einer Messfeier mitfeiern. Es gab nun Sonntagsgottesdienste, deren Plätze gewissermaßen schon im Voraus alle belegt waren, weil eine zu große Zahl bestellter Messen vorgelegen hat. Da auch andere Gottesdienstteilnehmende kommen, führte dies zu Platznot. Außerdem sind manche Familien erst knapp vor dem Gottesdienst gekommen, als die Kirche fast schon voll war.

Manche dieser Familien kamen mit der Vorstellung, wenn sie schon eine Messe bestellt haben, hätten sie auch Anrecht auf einen Platz. Dem ist aber nicht so. Die Kirche wird von vorne nach hinten belegt, wie die einzelnen nacheinander kommen.  Deswegen haben wir beschlossen, die Anzahl der bestellten Messen auf acht pro Eucharistiefeier zu begrenzen. Wenn also jemand im Pfarrbüro für einen Sonntag oder Samstagabend eine Messe bestellen will, auf dem schon acht Messen liegen, bitten wir darum, die Messintention entweder auf den Gottesdienst am Donnerstagabend zu legen, oder auf einen späteren Sonntag bzw. Samstag.

Die Messen im Oktober, November und  weitgehend im Dezember sind bereits belegt. Wir hoffen, damit klar zu kommen. Wenn nicht, werden wir über weitere Alternativen nachdenken. (Pfr. Klemens Armbruster)