Im Jahr 2016 wanderte Erzbischof Stephan Burger von der Sägendobelkapelle hinauf auf den Kandel. Dort feierte er zusammen mit dem Schwarzwaldverein einen Berggottesdienst. Die Kollekte von 2000,00€ ließ er auf Anfrage dem Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises St. Peter (HGAK) zukommen. Dieser wollte notwendig gewordene Renovierungs- und Restaurationsarbeiten an Wegkreuzen rund um den Kandel und an der Sägendobelkapelle vornehmen. Diese Arbeit ist inzwischen abgeschlossen und dokumentiert. Von einem beeindruckenden Engagement ist hier zu berichten:

Klara Scherer vom Lindenberg und Albert Schwär aus dem Sägendobel haben seit 2017 die Sache in Angriff genommen. Tatkräftige Hilfe vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer haben sie gewonnen und so erst das Projekt möglich gemacht.
Karl Kreutz aus der Scheuergasse hat bei allen drei Wegkreuzen (Brandeck, Tausendmeter-Bank-Kreuz, Haldenhofkreuz) seine Malerfertigkeit und seinen Unimog zur Verfügung gestellt.
Oskar Schwär aus dem Sägendobel hat u.a. bei der Tausendmeter-Bank das Gartenhag neu gefertigt und beim Kreuz auf der Brandeck die Blumen besorgt, gepflanzt und gegossen, damit sie anwachsen.
Bernhard Förderer aus der Glottertalstraße halb beim Transport und beim Aufbau der Wegkreuze.
Max Fräßle erledigte die Fließenreparatur am Kapelleneingang der Sägendobelkapelle.
Manuel Schwär vom Felsenhof erledigte die Holzarbeit für das neue Haldenhofkreuz.
Matthias Schwär aus dem Sägendobel half mit das kleine Mäuerchen beim Haldenhofkreuz zu mauern. Die Steine haben sie mit Zustimmung von Rudolf Dold, Jockenhofbauer, im Wald beim Jockenhäusle geholt.
Johannes Schwär fertigte die Blech-Kreuzdächer.
Familie Kürner vom Bayerhäusle hat das Kreuz an der Tausendmeter-Bank abgebaut und in die Blechnerwerkstatt gebracht, wo es von Karl Kreutz u. Johannes Schwär bearbeitet wurde.
Von Familie Scherzinger vom Merzenhof in Heuweiler stammt ein PKW-Anhänger voll Hackschnitzel für das Gärtchen bei der Tausendmeter-Bank-Kreuz.
Farben Beha aus Titisee-Neustadt bemalte das Glockendach an der Sägendobelkapelle für einen Sonderpreis.
Monika Ketterer vom Haldenhof machte eine Spende von 400,00 € für die Restaurierung des Haldenhof-Kreuzes.
Dominico Waldvogel vom Haldenhof half beim Ab- und Aufbau des Haldenhofkreuzes.
Die Schnitzer Edgar u. Sohn Michael Spiegelhalter aus Freiburg haben das Eichenholz für das Haldenhofkreuz zu einem Sonderpreis zur Verfügung gestellt.
Bei Albert Schwär war alles in guten Händen, auch die genaue Dokumentation und die Fotos (siehe unten).

Ein herzliches Vergelt’s allen Beteiligten, Pfr. Klemens Armbruster

Albert Schwär reichte noch folgende Notiz nach:
„Als die Aktion bekannt wurde, haben mich noch zwei andere Kreuzinhaber angesprochen, warum nicht ihre renovationsbedürftigen Wegkreuze in den Genuss der Sanierung kamen. Ich musste ihnen sagen, dass es der Wunsch von Erzbischof Burger war, dass das Geld für Zwecke an seinem Weg zum Kandel verwendet wird und die Mittel eben begrenzt sind. Durch die Spende von Monika Ketterer, den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer und durch die kostenlosen bzw. geminderten Handwerkerleistungen, haben die 2.000,–€ gerade gereicht. Wenn z. Bsp. Karl Kreutz seine Kosten und Forderungen, die er gar nicht in Rechnung gestellt hat, voll berechnet hätte,  wäre die Aktion, wenn überhaupt für ein Kreuz möglich gewesen. Aber Karl ist nicht nur Maler, sondern auch noch mehr ein Künstler, dem die Sanierungsarbeiten spürbar, richtig Freude bereitet haben.“  

Der HGAK hat ca. 130-150 Kreuze und Bildstöckle von St. Peter erfasst, sie dokumentiert und das Ergebnis in Schriftform und digital archiviert.

Die Bilder zur Renovation der Tausendmeter Bank:

 

Die Bilder zur Renovation des Wegkreuzes „Auf der Brandeck“.

 

 

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Die Bilder zur Renovation des Haldenhofkreuzes an der Landstraße zum Kandel.

 

 

Die Bilder zu den Renovationsarbeiten am Eingang zur Sägendobelkapelle.

 

 

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