Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2022



wünsche ich Ihnen dieses Jahr.

Unser Weihnachtsmotiv zeigt einen Ausschnitt aus dem Altarbild des linken Seitenaltars in der Wallfahrtskirche St. Märgen. Als am 12. September 1907 die Wallfahrtskirche St. Märgen zum fünften Mal in ihrer 900jährigen Geschichte ein Raub der Flammen wurde, ging man unverdrossen recht zügig an den Wiederaufbau. Verschiedene Handwerker und Künstler wurden beauftragt.

Von Prof. Gabriel von Hackl, der an der Münchener Kunstakademie lehrte, stammt dieses Bild der „Huldigung der Weisen aus dem Morgenland“.
Die Weisen kamen zwar aus dem Morgenland, zogen aber bis in den Schwarzwald. Denn Gabriel von Hackl versetzt seine Szenerie nicht nur in unseren hiesigen Schwarzwald, sondern seine Figuren sind darüber hinaus auch heutige Gestalten. Hätten seine drei Weisen und ihre Diener keine orientalischen Gewänder an, müsste man sie für Schwarzwälder mit klassischen Bärten halten. Auch Maria und vor allem das Jesuskind sind als Schwarzwälder Bewohner gezeichnet. Hackl drückt damit aus: Christus ist nicht nur einer bei uns, sondern einer von uns – ein Schwarzwälder Bub!
Genau darum geht es dem Künstlerprofessor Gabriel von Hackl: Gott teilt sein Leben so sehr mit uns, dass er einer von uns wird – ein Mensch – ein Schwarzwälder – und damit aber auch ein Afrikaner, Asiate, Indianer oder aus welchem Volksstamm auch immer.
Gott kommt uns in Jesus Christus nahe, ganz in unsere Nähe, er wird unser Nächster.

Ich wünsche uns allen diese weihnachtliche Erfahrung, dass Gott unser Nächster ist.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen über Ihrem Neuen Jahr.

Im Namen von Diakon Dr. Andreas Mähler und den Pfarrsekretärinnen Petra Dold, Sylvia Hummel, Martina Schwär und Stefanie Weber grüße ich als Ihr und Dein

(Klemens Armbruster, Pfarrer)

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Friedenskonzert am Sonntag, 20. Nov., um 17.00 Uhr in der Barockkirche St. Peter

Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
So übersetzte Martin Luther im Jahr 1529 die alte gregorianische Antiphon „Da pacem, Domine, in diebus nostris“. Und in allen Epochen – erschüttert durch Krieg und Seuchen – kam dieser flehentliche Ruf nach Frieden den Menschen aus tiefstem Herzen. So auch uns – zu unsern bewegten Zeiten.
Anlass genug, diese Bitte als Motto für ein Friedenskonzert zu nehmen, das der Chorleiter und Pianist Lambert Bumiller in St. Peter initiiert hat.
Das vom Katholischen Kirchenchor St. Peter veranstaltete Benefizkonzert zu Gunsten der Flüchtlingshilfe der Gemeinden St. Peter und St. Märgen bringt verschiedene musikalische Gruppierungen zusammen:
– der Kirchenchor St. Peter singt, verstärkt durch zahlreiche Projekt-Sänger und -sängerinnen, die sich für die Idee begeistern konnten;
– die Frauen-Gruppe „Music for a While“ unter Leitung von Johannes Götz;
– die St. Petermer Kirchenband „Mosaik“ von Charly Gnant werden mit modernen Beiträgen die Friedensbitte  artikulieren;
– der Jazzsaxophonist Werner Englert wird zusammen mit den afrikanischen Percussionisten Pape Dieye und Raphael Kofi als „Urban Nomades“ (Städtische Nomaden) dem Ganzen eine besondere Note geben.
Es erklingt der Gregorianische Choral „Da pacem, Domine“ aus dem 9. Jahrhundert und verschiedene Vertonungen dieses lateinischen Gebetes (und dessen deutscher Übertragung) von Melchior Franck, Felix Mendelssohn-Bartholdy bis hin zu einer mitreißenden modernen Version aus dem Jahr  2006 von Matthias Nagel. Das schwungvolle und rhythmische „Calypso-Gloria“ der Komponistin Emily Crocker wird als Zeichen der Hoffnung und Freude alle Mitwirkenden vereinigen.
Das Friedenskonzert zu Gunsten der Flüchtlingshilfe in den Gemeinden St. Peter und St. Märgen findet am Sonntag 20. November 2022 um 17 Uhr in der Barockkirche St. Peter statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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Neuer Messnerin / Messner für die Ohmkapelle gesucht.

Die Ohmenkapelle ist ein Anziehungspunkt für die ganze Region. Menschen mit Sorgen und Nöten kommen hierher zum stillen Gebet. Manche feiern die Gottesdienste mit. Andere wollen hier heiraten oder ihr Kind taufen lassen. Wieder andere zünden einfach ein Kerze an.

Aus Altersgründen scheidet die langjährige Betreuerin der Ohmenkapelle in St. Märgen,
Agnes Rombach, aus ihrem Dienst aus. Sie geht in den verdienten Ruhestand.

Für sie suchen wir eine Nachfolge.
Hier geht es zur Ausschreibung. 
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

(Pfr. Klemens Armbruster)

Patrozinium und Hock in der Glashütte bei jedem Wetter

Am Montag, 3. Oktober 2022, wird um 10.00 Uhr das Patrozinium der Rosenkrankkapelle in der Glashütte gefeiert. Wegen der unsicheren Witterung findet der Gottesdienst am oder im Vereinshaus der Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte statt. 
Anschließend gibt es das Frühschoppenkonzert der Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. (ka)