von Klemens Armbruster | Apr. 12, 2022 | Aktuelles
Auf unseren Aufruf, sich für das Osterschwammtragen zu melden, sind genügend Rückmeldungen gekommen. Wir starten also wieder die Tradition des Osterschwammtragens.
Wenn eine Tradition unterbrochen wird, nimmt man sie nicht einfach so wieder auf. Bisher hat alles „automatisch“ stattgefunden: Franz Metzger entzündet das Osterfeuer, die Kinder bringen die Osterschwämme zur Ostervesper in den Gottesdienst, der Pfarrer segnet anschließend das Osterfeuer und die Osterschwämme, die Kinder schmeißen diese ins Osterfeuer, die Osterschwämme beginnen zu glühen und los geht es.
Aber so einfach war es nicht! Viele Fragen kamen auf: Wer darf teilnehmen? Nur Jungs? Ab welchem Alter, welche Wege gehen die Kinder usw.? Doch ich, Pfr. Armbruster, habe das alles auch nicht gewusst, weil Tradition ja „automatisch“ funktioniert und das Wissen mündlich in den Familien und über die Generationen weitergegeben wird.
Was habe ich herausgefunden:
# Es war (!) Brauch, dass man erst nach der Erstkommunion eingestiegen ist. Ich würde schauen, dass immer zwei Kinder zusammen gehen, eines älter eines jünger. Bei einem älteren Kind kann auch ein begeistertes Erstkommunionkind mitgehen. Wir fangen wieder an und deshalb sollte jedes begeisterte Kind mitmachen können. Aber es liegt in der Verantwortung der Eltern.
# Welchen Weg die Kinder nehmen und welche Häuser sie besuchen, liegt ganz in deren Entscheidung. Manche kündigen sich bei Familien und Wohnungen an. Manche klappern einfach die Nachbarschaft ab. Hier gab es keine Vorgaben, so meine Recherchen. Manche Häuser wurden und werden deshalb mehrfach besucht.
Dennoch will ich nicht einfach nur die Tradition wieder aufnehmen, sondern sie auch noch erweitern:
# Schon in den letzten Jahren waren die Kinder oft vor den Häusern stehen geblieben und sind gar nicht mehr in die Wohnungen hinein gebeten worden. Denn drinnen gab es keinen Kachelofen und keinen Holzofenherd mehr, die von der Glut des Osterschwammes wieder neu hätten entfacht werden können. Die Rauchmelder in den Wohnungen waren das andere. Die Kinder blieben so vor Tür stehen und schwangen die Osterschwämme, hatten aber sonst nichts zu tun. Ich habe mir deshalb überlegt, den Osterschwammkindern einen einprägsamen Vers mitzugeben, den sie an der Haustüre gut aufsagen können:
„Osterschwämme, Osterrauch,
den Ostersegen für dieses Haus.“
Tatsächlich bringen die Kinder ja das Osterfeuer und damit den Ostersegen.
Wie geschieht am Ostersonntag? Es gibt keine Ostervesper vorher, also keine Andacht. Ich werde um 14.30 Uhr aus der Kirche zum Osterfeuer auf dem Klosterhof kommen und die brennende Osterkerze mitbringen. An ihr werden wir eine kleine Kerze entzünden und ins Osterfeuer werfen. Das Licht von der Osterkerze, das durch die glühenden Osterschwämme aufgenommen und zu den Häusern gebracht wird. Dann segne ich das Osterfeuer und die Osterschwämme. Diese werden dann ins Osterfeuer geworfen und das Osterschwammtragen kann beginnen.
Ich hoffe auf möglichst viele Kinder, mit ihren Eltern und Großeltern,
Pfr. Klemens Armbruster
von Klemens Armbruster | Apr. 12, 2022 | Aktuelles, Corona-News
Die Erzdiözese Freiburg hat Maske und Abstand in den Gottesdiensten „empfohlen“, es aber den örtlichen Stiftungsräten überlassen, sich nur für Masken oder nur für Abstand zu entscheiden. In einem Umlaufbeschluss unseres Stiftungsrates kamen wir zur Entscheidung, in unseren Gottesdienst die FFP2-Masken verbindlich zu belassen, aber das Abstandsgebot aufzuheben. Zum Gottesdienstbesuch ist also nur noch der Mund-Nasen-Schutz verpfichtend. (Pfr. Klemens Armbruster)
von Klemens Armbruster | Apr. 8, 2022 | Aktuelles, Corona-News
Die Erzdiözese Freiburg hat am 06.04.2022 neue Regelungen für die Liturgie unter Corona erlassen. Darin heißt es:
„Grundsätzlich wird empfohlen, an den bisherigen Hygienekonzepten für Gottesdienste unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen und das Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) festzuhalten.“
Allerdings eröffnet der Erlass dem Stiftungsrat eigene Entscheidungsvarianten.
Diese werden derzeit vom Stiftungsrat besprochen.
Für den Moment gilt aber noch: Abstände einhalten und Maske tragen.
Hier der neue Liturgie-Erlass.
von Klemens Armbruster | März 28, 2022 | Aktuelles
Am Freitag, 01.04.2021, feiern wir erst um 15:30 Uhr den Gottesdienst mit Kranksalbung in der Pfarrkirche St. Peter.
Durch einen Planungsfehler wurde die Beerdigung von Franz Andris auf den gleichen Tag gelegt wie der Gottesdienst mit Krankensalbung für Seniorinnen und Senioren und der Seniorengruppe „Spätsommer“.
Dieser Krankensalbungsgottesdienst findet deshalb am Freitag 1. April erst um 15.30 Uhr nach der Beerdigung von Franz Andris statt.
Der Abendgottesdienst entfällt dann!
von Klemens Armbruster | März 20, 2022 | Aktuelles
Nicht nur das Pfarrbüro St. Märgen ist im Moment ohne Pfarrsekretärin und deshalb im Notbetrieb.
Aktuell ist auch noch das Pfarrbüro St. Peter krankheitshalber verwaist.
Wir versuchen die notwendigsten Dinge zu bearbeiten.
In besonderen Fällen wenden Sie sich bitte an Pfr. Klemens Armbruster.
von Klemens Armbruster | März 16, 2022 | Aktuelles
Wie viele in St. Peter waren auch wir überrascht, als wir vom Tod von Franz Andris erfahren haben. Über zehn Jahre versah er in unserer Pfarrkirche neben Klaus Dilger das Amt des Kirchenvogts. Zum Jahresende 2017 musste Franz Andris damals gesundheitshalber und damit schweren Herzens sein Amt als Kirchenvogt aufgeben. Über viele Jahre hat er mit seiner kräftigen Erscheinung diesen Dienst gerne getan. Er hat den Einzug und Auszug der Ministranten und des Zelebranten angeführt, die Kinder der Kinderkirche hinaus- und hereinbegleitet, sowie Prozessionen gelotst. Dazu hat er während der Gottesdienste Wache am Kircheneingang gehalten, um Touristen während der Gottesdienstzeit um Ruhe zu bitten. Immer hat er seinen Dienst würdevoll und mit einer großen Wirkung ausgeübt. Wir hatten ihm seinerzeit beim Mitarbeiterdank am Elisabethentag 2017 für die vielen Jahre als Kirchenvogt gedankt und ihn verabschiedet. Jetzt müssen wir endgültig von ihm Abschiednehmen am 1. April beim Seelenamt.
Adieu stammt aus dem Französischen und meint „zu Gott hin, Gott befohlen“.
Wir sagen Adieu Franz,
Pfr. Klemens Armbruster.