von Sylvia Hummel | Juni 16, 2023 | Aktuelles
Pfarrer Klemens Armbruster,
vom 15.07. – 06.08.2023
Sylvia Hummel,
Pfarrbüro St. Peter vom 19.06.-30.06.2023
In dieser Zeit ist das Pfarrbüro in St. Märgen immer am Freitagvormittag besetzt und nimmt Ihre Anliegen entgegen. Tel: 07669/9103-30
von Sylvia Hummel | Juni 8, 2023 | Aktuelles
Manche St. Petermer erinnern sich noch gut an die Zeit, als Oskar Saier im Priesterseminar bei uns in St. Peter gewirkt hat und wie er auch später als Erzbischof mit den St. Petermern herzlich verbunden geblieben ist.
Nachdem im April der Abschlussbericht der AG Missbrauch vorgelegt wurde, fiel ein Schatten auf den allseits beliebten Erzbischof. Denn Oskar Saier war der Schutz der Priester wichtiger als die Zuwendung gegenüber Betroffenen und die Unterrichtung der staatlichen Strafverfolgungsbehörden.
Viele St. Petermer reagieren betroffen, manche sind sprachlos, andere reden miteinander; wieder andere bleiben ratlos zurück.
Deswegen bietet Pfarrer Klemens Armbruster einen Gesprächsabend für die St. Petermer an. Der Direktor des Geistlichen Zentrums, Ekkehart Bechinger, wird den Abend moderieren. Zunächst wird es einen kurzen Einblick in die Aussagen der Aktenanalyse zu Oskar Saier geben. Danach wird zu offenen Gesprächen eingeladen und es wird Raum sein, Eigenes zur Sprache zu bringen, Fragen zu benennen und gemeinsam nach Wegen zum weiteren Umgang zu überlegen.
Termin: Freitag, 16.06.2023, um 19.30 Uhr im Pfarrheim, Schulweg 3
von Klemens Armbruster | Juni 7, 2023 | Aktuelles
Glocken sind mehr als ein kirchliches Instrumentarium.
Glocken sind auch mehr als nur ein Stundenanzeiger.
Glocken gestalten die öffentliche Zeit und unterteilen den Tageslauf.
Glocken geben dem Wochenverlauf ihre Ordnung.
An dem Ort, an dem man groß geworden ist, sind einem die Zeiten, wo geläutet worden ist, in Fleisch und Blut übergegangen.
Genauso ergeht es dem, der schon lange in der Hörweite einer Kirche wohnt.
Glocken strukturieren den Lebensalltag und geben ihm ein Gerüst.
St. Märgen hat sieben Glocken zur Verfügung – St. Peter fünf und eine zusätzliche Taufglocke auf dem Hahnenturm.
Geläutet wird von Gemeinde zu Gemeinde zu unterschiedlichen Uhrzeiten.
In St. Peter wird morgens um halb sieben, um zwölf Uhr mittags und um halb sieben am Abend geläutet.
In St. Märgen dagegen wird erst um sieben am Morgen und schon um sechs am Abend geläutet; mittags ist es gleich.
In manchen Gemeinden wird am Mittag schon um 11.00 Uhr geläutet. Man erzählt sich, damit die Frauen vom Feld zur Vorbereitung des Mittagessens nach Hause gerufen werden.
Das Läuten zu den drei Tageszeiten strukturiert nicht nur den Tagesrhythmus, sondern die Dauer des Läutens entspricht dem Gebet des „Engel des Herrn“.
Hier die Übersicht, wann wo wie und warum hier in St. Märgen und St. Peter geläutet wird – hier.
Wenn in meinem Geburtsort, Oberwolfach, am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr die Glocken läuten, dann wird nicht nur der Sonntag „eingeläutet“, mehr noch, es stellt sich bei mir bis heute ein Sonntagsgefühl ein. Weil rund ums Haus aufgeräumt wurde, man das wöchentliche Bad nahm und der Sonntagskuchen gebacken wurde, dessen Duft das ganz Haus erfüllt hat.
Oft hört man schon am Unterschied der Glocke, dass jeweils ein anderes Ereignis ansteht: bei der Kindertaufe die Taufglocke, beim Heimgang eines Menschen die Totenglocke. Im Seitental Rohr in St. Peter läuten nach dem Sterben eines Bewohners alle Hofglocken dieses Tales. Ein jeweils einmaliges und eindrückliches Erlebnis.
Von diesem Einzelgeläut, wenn also nur eine Glocke geläutet wird und diese ein bestimmtes Ereignis „verkündet“, unterscheidet sich das Läuten zur Einladung zu den Gottesdiensten. Hier werden immer mehrere Glocken geläutet bis hin zum Vollgeläut zu Festgottesdiensten.
Hier geht es zum Vollgeläut von St. Peter und zum Geläut der größten St. Petermer Glocke.
Hier geht es zum Vollgeläut von St. Märgen und zum Geläut der größten St. Märgener Glocke.
Aufgenommen von Diakon Hanspeter Schmider.
Am nachhaltigsten hat sich in Kultur, in Dichtung und Brauchtum das Abendläuten eingeprägt. Die Glocke am Abend erklang als Einladung zum häuslichen Abendgebet. Der Abend war immer schon Symbol für den Übergang vom Leben in den Tod. So heißt es in einem alten Gebet zum Abendläuten vermutlich aus dem 17. Jahrhundert: „Liebster Mensch, was mag’s bedeuten, dieses späte Abendläuten? Es bedeutet abermals eines Tages Glück und Zahl. Dieser Tag hat abgenommen, bald wird auch der Tod herkommen. Drum, o Mensch, so schicke dich, dass du sterbest seliglich.“ Aufgenommen ist dieses Thema im Gotteslob-Lied Nr. 841: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Doch die Glocke am Abend war immer auch ein Alarmzeichen für die Kinder und Jugendlichen, Spiel und Spaß zu lassen und nach Hause zu gehen. In St. Märgen wurde aus diesem Urgrund eine Fasnachtsfigur geschaffen, der „Betzitglunki“. „Die Geschichte des Betzitglunki“, so schreiben sie, „geht auf eine Sagengestalt zurück, mit der Eltern ihren Kindern Angst machen wollten, wenn sie abends nicht vor dem „Angelusläuten“ (der Zeit des Abendgebetes = Betzit) zuhause waren. „Kumme jo di recht Zit heim, schonscht holt euch de Betzitglunki.“ So oder so ähnlich hörte es sich an, wenn die Kinder zum Spielen rausgingen und die Eltern nicht wollten, dass Ihre Kinder zu spät nach Hause gingen.“
Zum Schluss noch ein Glockenkenner-Tipp:
Auf der Homepage der Erzdiözese Freiburg findet sich eine Übersicht über das Geläut und die Glocken in der Erzdiözese.
Natürlich auch die von St. Peter, St. Märgen und der Ohmenkapelle. Hier geht es zum Link: Glockensuche Erzdiözese Freiburg
von Klemens Armbruster | Juni 6, 2023 | Aktuelles
Rechtzeitig zu Christi Himmelfahrt zeigte sich das Wetter dem Fest angepasst. Wenn die Sonne schien, war es warm. Wehte der Wind wurde es kälter. Nichts desto trotz fand sich eine große Schar von Beterinnen und Betern auf der Wiese oberhalb vom Hinterwillmenhof zum Gottesdienst der Seelsorgeeinheit an Christi Himmelfahrt ein. Die Blasmusikfreunde St. Peter gestalteten den
Gottesdienst in gewohnter Weise musikalisch mit. Die beiden Lektorinnen aus St. Märgen und St. Peter machten deutlich, dass dies die gemeinsame Feier der gesamten Seelsorgeeinheit war. Die Feuerwehr, die ihr Equipment zur Verfügung stellte, hatte alles passgenau vorbereitet. Gerald Blattmann und seine Ehefrau stellten ihre Mikrofonanlage zur Verfügung und garantierten eine gute Übertragung. Messner Harald Fehr und die Ministranten sorgten für die liturgische Ausstattung. Es war wieder ein gelungener Auftakt zum Vatertagshock der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter. Allen Beteiligten ein herzliches Vergelt’s Gott. (Pfr. Klemens Armbruster)
Klicken Sie hier auf die Bilder von Harald Fehr und Franz Kürner.
von Sylvia Hummel | Juni 5, 2023 | Aktuelles

Wie gewohnt beginnt in St. Märgen der Gottesdienst um 9.00 Uhr und die anschließende Prozession geht den gewohnten Weg.
In St. Peter beginnen wir ebenfalls um 9.00 Uhr mit dem Einzug der Trachtenkapelle über den Klosterhof zusammen mit den Erstkommunionkindern und den Vereinen. Für die Vereine ist die Empore reserviert. Bei der anschließenden Prozession sind wir letztes Jahr zum ersten Mal eine neue Wegstrecke gegangen: Nach dem Schweighof – über den Schweighofweg entlang – den Seelgutweg hinunter – über die Zähringerstasse zurück in den Klosterhof. Die Altäre sind beim Zimmersteffe – Soldatenkapelle – Schweighof – Klosterhof.
Durch die veränderte Wegstrecke werden manche Häuser ihren Häuser-schmuck nicht mehr brauchen und andere Häuser sich überlegen, was sie machen. Vielleicht können die Häuser Kontakt miteinander aufnehmen.
Fragen entstanden zu den Trägern der Geheimnistafeln. Wir wollen im Vorfeld versuchen, feste Trägerinnen und Träger zu gewinnen. Wer mittragen will, kann sich im Pfarrbüro melden.
Auch dieses Jahr wird der Gottesdienst und die Prozession dankenswerterweise von Pfarrer Albert Eckstein und Diakon Joachim Kittel verantwortet.
Zum dritten Mal wird es an Fronleichnam wieder einen Stationenweg in St. Peter geben: vor der Pfarrkirche, in der Soldatenkapelle, bei der Michaelskapelle beim Josefshaus und in der Ursulakapelle. Das genaue Programm wird auf unserer Homepage veröffentlicht. (ka)
von Klemens Armbruster | Juni 5, 2023 | Aktuelles, Lobpreis am Abend
Am Montag, 05. Juni 2023, findet um 19:30 Uhr im Chorraum der Pfarrkirche St. Peter der nächste „Lobpreis am Abend“ statt.
Lobpreismusik, Texte, Gebete, Stille sind Elemente des Abends. Dauer ca: 45 Minuten.
Es lädt ein der Hauskreis von Alfred Schwär und Gerhard Kniebühler.