Die Kirche in St. Märgen neu entdeckt

Das Gemeindeteam St. Märgen lud am 5. August die Gemeindeteam-Mitglieder von St. Märgen und St. Peter sowie den Pfarrgemeinderat zu einer etwas anderen Entdecker-Tour in die Kirche St. Märgen ein. Gemeindereferentin Eva Maria Asal führte die Teilnehmer durch die Kirche und erklärte die reichhaltige Symbolik der in der Kirche befindlichen Kunstwerke und Figuren hin. Dabei wurde der Bogen von der Kunst zum persönlichen und geistlichen Leben gespannt, so dass jeder Teilnehmer sich in den dargestellten Szenen und Kunstwerken wiederfinden konnte. Im Anschluss gab es im „Wohnzimmer“ in St. Märgen für alle einen kleinen Umdruck, der den Abend abrundete.

Berufliche Veränderung von Gemeindereferentin Eva Maria Asal

Seit fünf Jahren ist Gemeindereferentin Eva Maria Asal in unserer Seelsorgeeinheit mit einem Stellenumfang von 100% beschäftigt. Die Aufgaben als Gemeindereferentin sind dabei vielfältig und sehr unterschiedlich. Neben ihrer Tätigkeit als Gemeindereferentin hat Frau Asal in den letzten Jahren mehrere Zusatzausbildungen im Bereich „Spiritualität“ absolviert. Nun hat sich für sie die Gelegenheit ergeben, in diesem Bereich eine Stelle anzutreten. Ab September wird Frau  Asal mit 50% als Diözesanreferentin für die Fachstelle Geistliche    Begleitung tätig sein. Diese Stelle ist im Geistlichen Zentrum in       St. Peter angesiedelt. Mit den verbleibenden 50% ihrer Arbeitskraft wird sie weiterhin als  Gemeindereferentin in unserer Seelsorgeeinheit arbeiten. Für unsere Seelsorgeeinheit kann seitens der Diözese kein Ersatz für die entfallende Arbeitskraft von Frau Asal gestellt werden. Somit wird sich die Arbeitszeit und Arbeitskraft unserer Hauptamtlichen deutlich reduzieren.

 

Messen bestellen einfach gemacht

Messbestellungen können ganz einfach per Email oder auf Postkarte oder im Brief an die jeweiligen Pfarrbüros geschickt werden.

Bitte geben Sie an:

  • Vor -und Zuname des Bestellers
  • Telefon und/oder E-Mai-Adresse
  • Art der Intention (Jahrtag, Opfer, Jahrtagseelenamt, Wir beten für…)
  • Ihr Gebetsanliegen ( z.B.“ Wir beten für Hans Mustermann oder Jtg. Hans Mustermann“)
  • Wunschtermin (Bitte geben Sie das gewünschte Wochenende, den Werktagsgottesdienst an)
  • Sollte die Messenbestellung nach Redaktionsschluss des Klosterschlüssels erfolgen, kann diese leider nicht mehr veröffentlicht werden. Ihre Intention wird beim entsprechenden Gottesdienst berücksichtigt.

Die Kosten pro Messe von 4 Euro können auf das Konto DE51 6805 1004 0005 0966 56 eingezahlt werden. Bei der Einzahlung bitte im „Verwendungszweck“ den Vor-und Zunamen angeben.

Alte Marienglocke von 1947 an neuem Platz

Bis vor kurzem stand die alte Marienglocke von 1947 auf dem Gelände des Kindergartens St. Michael in St. Märgen. Aber so wie sie aufgestellt war, entsprach dies nicht mehr den Sicherheitsanforderungen von heute: Das Holz des Holzjochs oberhalb der Glocke war morsch geworden und die spitzen Metalle lagen frei. Eine Verletzungsgefahr war gegeben. Außerdem brauchte der Kindergarten auf seiner Freifläche jeden Quadratmeter.
Es entstand die Idee, die Marienglocke auf der Grünfläche neben der Gnadenkapelle bzw. dem Ausgang der Kirche zum Friedhof hin zu platzieren. Im Außenbereich der Marienkirche und seitlich der Gnadenkapelle hätte die Marienglocke einen Platz, der thematisch gut zu ihr passen könnten. Pfarrgemeinderat und Gemeindeteam wurden um Stellungnahmen gebeten. Da der Friedhof Sache des Rathauses ist, wurde mit Bürgermeister Manfred Kreutz die Sachlage besprochen. Der Bauhof schließlich organisierte den Umzug der Glocke. Ewald Simon hat ihr einen neuen Anstrich gegeben.
Auf der Glocke steht: „Marien-Glocke, 1440 kg Zweitgrößte Glocke des 6. Stimmigen Geläutes von 1947. Stahl-Guß. 1989 durch ein Bronze-Geläut ersetzt.“
Später wird es noch zusammen mit der Christusglocke, die im Kosterhof steht, eine Hinweistafel zur Geschichte dieses Glockengeläutes geben.
Im Lesebuch „Sankt Märgen. 900 Jahre lebendige Geschichte“ findet sich auf Seite 386f. eine kurze Zusammenfassung.
Ausführlicher berichtet Ernst Hug in seinem von ihm selbst herausgegebenen Buch: „Trachten, Blumen, Glocken u. Pferde“ auf den Seiten 115-161 ‚„Sie sollen Gott rühmen durch ihren Klang“ – Gedanken über die Glocken.‘ Hier findet sich auch ein reichhaltiges Bildprogramm aus der Geschichte.

Konzertreihe „Orgelmusik erleben“ 26.07. – 30.08.2020 Barockkirche St. Peter, jeweils 17 Uhr

„Das ganze Programm und die Termine“ siehe unten

Die beliebte Konzertreihe „Internationale Orgelkonzerte St. Peter“ musste pandemiebedingt abgesagt werden. Das Bezirkskantorat bietet aber mit „Orgelmusik erleben“ eine spannende Alternative an: Bezirkskantor Johannes Götz spielt in diesem Jahr alle Konzerte selber. In 6 thematisch verdichteten Kurzkonzerten zeigt er die Klangfülle der Orgelanlage von St. Peter und die stilistische Weite von Orgelmusik aus der Barockzeit bis zum Impressionismus.  Titel wie „Zur Stadt Paris“, „Donaureise“ oder „Musikalische Tapas“ lassen erahnen, dass es bei diesen Konzerten um mehr als eine Abfolge von Orgelstücken geht. Drei SWR-Sprecherinnen (Sofia Flesch Baldin, Monja Sobottka, Luise Wunderlich) sind engagiert, um mit kompetenter und ansprechender Moderation Zusammenhänge zu erklären und der Orgelmusik eine (längst fällige) weibliche Stimme zu geben.

Der Vorverkauf läuft über www.reservix.de und bekannten BZ-Vorverkaufsstellen, die direkten Ticket-Links zu den einzelnen Konzerten findet man auf der Homepage www.barockkirche-st-peter.de (Karten zu 10 € zzgl. VVK). Da sich an die gesetzlichen Bestimmungen und die Vorgaben der Pfarrgemeinde zum Kirchenraum gehalten werden muss, können nur max. 100 Personen am Konzert teilnehmen. Es gibt Einzeltickets und Doppeltickets für zwei zusammengehörige Personen, die entweder verheiratet oder verwandt sind oder in häuslicher Gemeinschaft leben. Die üblichen Hygiene- und Abstandsbestimmungen sind einzuhalten und den Anweisungen der Ordner ist Folge zu leisten.

Das Bezirkskantorat möchte – trotz aller zu beachtenden Einschränkungen für Konzertbesucher und Veranstalter – sein Konzertpublikum nicht im Stich lassen und mit zu Herzen gehender Musik aus der Barockkirche begleiten und erfreuen.

Für Alle, die nicht vor Ort sein können oder wollen, gibt es die (kostenlose) Möglichkeit, das Konzert per Live-Stream anzuhören und zu erleben – auch dies geht über die Homepage www.barockkirche-st-peter.de .

Das ganze Programm und die Termine der Reihe: 26.07. „Zur Stadt Paris“; 02.08. „Bach4ever“; 09.08. „Affekt & Temperament“; 16.08. „Musikalische Tapas“; 23.08. „Donaureise“; 30.08. „Lautmalereien“

 

Seminar „Chorarbeit und Corona-Pandemie“ in der Barockkirche St. Peter am Donnerstag, 30. Juli 2020, 19 Uhr

Am Donnerstag, 30. Juli um 19 Uhr findet in der Barockkirche ein Seminar zum Thema „Chorarbeit und Corona-Pandemie“ statt. Bezirkskantor Johannes Götz lädt Verantwortliche für Chorarbeit im Dekanat Neustadt dazu ein, sich hoffnungsvolle Perspektiven und Möglichkeiten einer eingeschränkten Chorarbeit aufzeigen zu lassen. Als Referenten für einen kreativen Umgang mit dem GOTTESLOB konnte Prof. Dr. Meinrad Walter / Freiburg gewonnen werden. Konkrete Tipps und Empfehlungen sollen Mut machen, die Chorarbeit unter Einschränkungen im Herbst 2020 wieder aufzunehmen und die Gestaltung von Hochfesten und Patrozinien, Erntedank oder Adventsmusik anzugehen. Das Seminar dauert 75 Minuten, es findet in der Barockkirche von St. Peter unter vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsbestimmungen statt. Das Seminar ist kostenfrei, eine Anmeldung unter info@barockkirche-st-peter.de bis zum 28. Juli ist unbedingt erforderlich.