Aktuelle einschränkende Regelungen für die Gottesdienste

Die neue „Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg“ vom 19.10.2020 haben weitere Einschränkungen bei den Gottesdiensten zur Folge (vgl. dort § 12).
Das Erzbistum Freiburg veröffentlichte in deren Folge am 21.1.2020 eine erweiterte Fassung ihrer „Instruktion zur Feier der Liturgie in Zeiten der Corona-Krise“. Dabei sind die unter Nr. V auf den Seiten 4 und 5 aufgeführten Regelungen entsprechend der Pandemiestufen des Landes Baden-Württemberg“  aktuell zu beachten.
Hier kurz zusammengefasst:
1) Von allen Mitfeiernden eines Gottesdienste sind Name, Vorname und Telefonnummer oder Adresse zu erfassen.
2) Während eines ganzen Gottesdienstes sind die Mitfeiernden verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen; nicht nur beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraums. Ausnahmen gelten für diejenigen, die in der Liturgie einen Dienst tun, bei dem sie in der Ausübung desselben gehindert werden, oder diejenigen, die grundsätzlich durch ein ärztliches Attest davon befreit sind.
3) Gemeindegesang, der bisher in kurzen Wechselgesängen möglich war, ist ab sofort nicht mehr möglich. Nur Kantoren- und Scholagesang und der Einsatz von Instrumentalisten ist möglich.
4) Für Gottesdienste im Freien sind bis zu 500 Personen und bei Beerdigungen auf Friedhöfen bis zu 100 Personen möglich.

Für die Datenerfassung der Gottesdienstteilnehmenden liegen in den Kirchen jeweils ein Formular aus, auf dem Name mit Telefonnummer oder Adresse einzutragen ist und mit der Schrift nach unten in ein Sammelkörben gelegt wird. Optimal ist, wenn man schon vor einem Gottesdienst zuhause die Liste zur Datenerfassung herunterlädt (siehe unten) und diese bereits aufgefüllt zum jeweiligen Gottesdienst mitbringt. Das verkürzt für alle die Zeit vor dem Gottesdienst.

Zur Liste zur Datenerfassung der Gottesdienstteilnehmenden

St. Martin kann nicht stattfinden

Auch wenn verschiedene Varianten durchdacht wurden, können die Martinsumzüge an St. Martin am 11.11. in St. Märgen und St. Peter nicht stattfinden.
Für St. Peter ist es das zweite Mal, dass in über fünfzig Jahren das St. Martinsspiel in St. Peter nicht aufgeführt wird. Darüber sind die Martinspieler und alle, die diese Umzüge organisieren, wohl am meisten traurig. (ka)

 

Allerseelengottesdienst in St. Märgen – neue Nachrichten

Da erwartungsgemäß eine größere Anzahl an Gottesteilnehmenden zum Allerseelengottesdienst am 1. November um 14.30 Uhr in St. Märgen kommen wird, wie die Pfarrkirche in St. Märgen coronabedingt fassen kann, haben wir uns entschlossen, diesen Gottesdienst im Freien direkt auf dem Friedhof zu feiern.
Nach den neuen geltenden Pandemie-Verordnungen müssen alle Teilnehmende mit Namen und Kontaktdaten dokumentiert werden. Dazu liegen Formulare an den beiden Eingängen aus.
Dieses Formular kann hier (siehe unten) heruntergeladen werden und schon ausgefüllt mitgebracht werden.

Der Zugang zum Friedhof wird nur über die beiden mittleren Seiteneingänge sein. Derzeit (23.10.2020) muss die ganze Zeit Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Die Familie bzw. diejenigen, die in „häuslicher Gemeinschaft leben“ stehen an den Gräbern ihrer Lieben und bilden sogenannte „Familieninseln“. Diese müssen einen Abstand von 1,5 Meter zur nächsten „Familieninsel“ einhalten. Auf diese Weise können viele an diesem Gottesdienst teilhaben. Da wir auf eine allgemeine Kommunionausteilung verzichten, wird es auch keine große Bewegung während der Liturgie geben, was alles vereinfacht.

So können wir trotz Corona auf würdige Weise aller unserer Verstorbenen gedenken.
Pfr. Klemens Armbruster

Liste zur Datenerfassung der Gottesdienstteilnehmenden für den Allerseelengottesdienst in St. Märgen.

Urlaub und Nächste „Konzeptionelle Arbeitswoche“ der Pfarrbüros

In der Zeit vom 26.10. –  06.11.2020 sind beide Pfarrbüros geschlossen. Vom 26.10.—30.10.2020 machen wir Urlaub.                                                                                     

Zweimal im Jahr treffen sich das Pastoralteam und die Sekretariate zur sogenannten „Konzeptionelle Arbeitswoche“, um grundsätzliche Abläufe in den Pfarrbüros zu bearbeiten. Damit sind Hintergrundarbeiten (Backoffice-Arbeiten) gemeint wie Aktendurchsicht, Standardisierungsprozesse, Optimierung von Abläufen, Vorausplanungen, Erarbeiten von Konzeptionen und anderes Grundlegendes.
In dieser Woche (vom 02.11.-06.11.) werden bis auf die Todesfälle keine Anliegen angenommen und bearbeitet. Wer etwa eine Messe bestellen will oder Reservierungen von Räumen vornehmen will, sollte dies vor dieser Woche tun. Solche geschlossenen Arbeitszeiten kommen letztlich allen zugute.

In dringenden seelsorgerlichen Anliegen ist Pfarrer Klemens Armbruster unter 07660 / 930 11 11 erreichbar.

 

Coronabedingte Beschränkung der Anzahl der Messbestellungen für Verstorbene in Sonntagsgottesdiensten

Das Erinnern an die Verstorbenen hat bei uns auf dem Hochschwarzwald eine lebendige Tradition. Viele Gedenken ihrer Verstorbenen in Hl. Messen. Außerdem ist es guter Brauch, dass möglichst viele Familienmitglieder solche Messen mitfeiern. Das bringt bei den Sonntagsgottesdiensten in St. Märgen zur Zeit Probleme mit sich.

Coronabedingt kann nur eine bestimmte Anzahl von Gläubigen bei einer Messfeier mitfeiern. Es gab nun Sonntagsgottesdienste, deren Plätze gewissermaßen schon im Voraus alle belegt waren, weil eine zu große Zahl bestellter Messen vorgelegen hat. Da auch andere Gottesdienstteilnehmende kommen, führte dies zu Platznot. Außerdem sind manche Familien erst knapp vor dem Gottesdienst gekommen, als die Kirche fast schon voll war. 
Manche dieser Familien kamen mit der Vorstellung, wenn sie schon eine Messe bestellt haben, hätten sie auch Anrecht auf einen Platz. Dem ist aber nicht so. Die Kirche muss corona-konform von vorne nach hinten belegt werden, in der Reihenfolge wie die einzelnen nacheinander kommen. 

Deswegen haben wir beschlossen, die Anzahl der bestellten Messen auf acht pro Eucharistiefeier zu begrenzen. Wenn also jemand im Pfarrbüro für einen Sonntag oder Samstagabend eine Messe bestellen will, auf dem schon acht Messen liegen, bitten wir darum, die Messintention entweder auf den Gottesdienst am Donnerstagabend zu legen, oder auf einen späteren Sonntag bzw. Samstag.

Die Messen im Oktober, November und  weitgehend im Dezember sind bereits belegt. Wir hoffen, damit klar zu kommen. Wenn nicht, werden wir über weitere Alternativen nachdenken.
Pfr. Klemens Armbruster